Bestandsdokumentation mit Netzinformationssystemen - Geoinformatik-Projekt Hochschule Bochum

Im Zuge unserer Kooperation mit der Hochschule Bochum haben wir in diesem Sommersemester ein Projekt für die Studenten des 6. Semesters des Studienganges Geoinformatik angeboten. Ziel des Projektes war, den Studenten anhand von praktischen Ansätzen typische Arbeitsabläufe beim Aufbau und der Pflege von Netzinformationssystemen aufzuzeigen und diese kennenzulernen.

So bekamen die Studierenden im ersten Teil des Projektes Kenntnisse über den Aufbau von Netzinformationssystemen vermittelt. Dabei wurde der Schwerpunkt auf folgende Themen gelegt: „Wie ist ein Versorgungsnetz organisiert“, „Welche graphischen und alphanumerischen Unterlagen werden in einem Versorgungsnetz dokumentiert“ und „Welche Anforderungen gibt es aus Nutzersicht an ein Versorgungsnetz“.

Zum Ende des ersten Teils mussten die Studenten ein Gasnetz und ein Kanalnetz auf Grundlage des vorher vermittelten Wissens modellieren. Eine Herausforderung für die Studierenden war dabei die topologischen Zusammenhänge des Netzes richtig im Konten-/Kantenmodell umzusetzen.

Im zweiten Teil des Projektes ging es um die praktische Umsetzung des vorher modellierten Kanalnetzes. Für die Umsetzung wurde das mobile GIS Geolantis eingesetzt. Die Studierenden modellierten ihren individuellen Objektkatalog, indem die einzelnen Netzobjekte mit ihren Attributen und der graphischen Ausprägung definiert werden und erfassten anschließend das Kanalnetz in unmittelbarer Umgebung der Hochschule Bochum. So sammelten sie erste Erfahrung mit dem Erfassen von Versorgungsnetzen, aber ebenso im Umgang mit mobilen Geoinformationssystemen.

Zum Abschluss des Projektes bekamen die Studenten noch die Möglichkeit sich einige Praxisprojekte in unserem Haus anzuschauen. Die vorgestellten Projekte gaben den Studierenden viele neue Eindrücke: Versorgungsnetze in der Praxis aufbauen und erfassen, aber auch in welcher Form diese Daten weiter verarbeitet werden können und welchen Nutzen die Versorgungsunternehmen daraus ziehen können.

Das Projekt erfreut sich aufgrund der hohen Praxisrelevanz einem sehr positiven Resümee seitens Studenten und Professoren. Eine Neuauflage des Projektes ist bereits für das nächste Semester in Planung.

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